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Vollständiger Leitfaden für Expats im Ruhestand in Spanien: Voraussetzungen, Visa und Vorteile

Spanien gehört weiterhin zu den bevorzugten Reisezielen für internationale Rentner – dank des angenehmen Klimas, der hohen Lebensqualität und der Expat-Communities. Dennoch müssen bei einem Umzug in ein anderes Land verschiedene rechtliche und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden. In diesem Artikel beantworten wir die häufigsten Fragen, die beim Umzug nach Spanien als Rentner entstehen können.

1. Kann ich ein Visum für einen nicht gewinnorientierten Aufenthalt oder ein Visum für Rentner beantragen?
Ja. Das Visum für einen nicht gewinnorientierten Aufenthalt ist für Rentner, die in Spanien leben möchten, ohne zu arbeiten, sehr verbreitet, sofern sie ihre finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen können.

2. Welche finanziellen Mindestvoraussetzungen gelten für die Erteilung des Visums?
Für das Jahr 2025 muss der Antragsteller ein Einkommen oder Ersparnisse von etwa 2.400 € monatlich nachweisen. Für jedes mitreisende Familienmitglied sind zusätzlich 600 € erforderlich.

3. Benötige ich eine private Krankenversicherung oder kann ich das öffentliche Gesundheitssystem nutzen?
Rentner aus Nicht-EU-Staaten müssen bei der Beantragung des Visums eine private Krankenversicherung abschließen. Nach dem Wohnsitzwechsel nach Spanien können sie sich dafür entscheiden, Beiträge zur Sozialversicherung zu zahlen oder weiterhin privat versichert zu bleiben.

4. Wie werden Renten in Spanien für Expatriates besteuert?
Öffentliche Renten werden in der Regel im Herkunftsland besteuert. Private Renten können hingegen in Spanien steuerpflichtig sein, abhängig vom jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen zwischen beiden Ländern.